Andrea LieberknechtAndrea Lieberknecht wurde in Augsburg geboren und hat an der Musikhochschule München bei Prof. Paul Meisen studiert. Noch vor ihrem Studienabschluss wurde sie 1988 Soloflötistin im Münchner Rundfunkorchester. Drei Jahre später ging sie in gleicher Position zum Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks Köln. In den Jahren 1993 bis 1996 war sie zudem Soloflötistin der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele.
Als Solistin und Kammermusikerin gewann sie zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe: So zum Beispiel den Internationalen Musikwettbewerb "Prager Frühling" 1991 (1. Preis) und den internationalen Flötenwettbewerb in Kobe/Japan 1993 (2. Preis bei Nichtvergabe des ersten). Mit dem ARCIS Quintett und ihrem Pianisten Jan Philip Schulze und wurde sie Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbes 1996 und der internationalen Kammermusikwettbewerbe der ARD, in Colmar, Belgrad, Tokio und Trapani.
Seitdem führten sie Recitals, Solokonzerte und Kammermusikauftritte mit namhaften Musikern und Ensembles rund um den Globus. Sie spielt Solokonzerte und Kammermusik bei bedeutenden Festivals, wie z.B. Ansbacher Bachwochen, Rheingaufestival, Schleswig-Holstein-Festival, Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach und Festivals in Japan und Slowenien. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland und beim Festival Luzern eingeladen.
In Deutschland spielte sie Flötenkonzerte mit dem Kölner Rundfunk-sinfonieorchester, den Münchner Symphonikern, den Kieler Philharmonikern, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Augsburger Philharmonikern und verschiedenen Kammerorchestern.
Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik dokumentieren ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen.
Von 1996 bis 2002 unterrichtete sie neben ihrer Orchestertätigkeit an den Musikhochschulen in Köln und Hannover. 2002 folgte sie dem Ruf als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik & Theater in Hannover.
Eugen Bertel wurde 1968 in Thüringen (Österreich) geboren.
1981 - 1987 studierte er am Landeskonservatorium in Feldkirch bei Herbert Baumgartner und wurde in dieser Zeit mehrfach als Preisträger beim Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" ausgezeichnet (1985: 1. Preis).
1987 wurde er Schüler von Robert Wolf an der Wiener Musikhochschule, ehe er bei Wolfgang Schulz am gleichnamigen Institut studierte. 1994 schloss Bertel seine Studien (Konzert - und Lehrdiplom) mit Auszeichnung ab.
Weitere künstlerische Impulse erhielt er bei Meisterkursen mit Aurèle Nicolet, Maxence Larrieu, Peter-Lukas Graf, Andras Adorjan und Konrad Hünteler.
1994 wurde ihm der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung verliehen. Seit 1991 ist Bertel Soloflötist des Symphonieorchesters Vorarlberg. Engagements führten ihn als Soloflötist in die Orchester der Wiener Kammerphilharmonie und der Camerata Salzburg.
Eine rege kammermusikalische Tätigkeit verbindet ihn mit dem Trio Swete-Bertel-Sepec, mit welchem er mehrmals bei der Schubertiade gastierte. Weitere Auftritte im Rahmen internationaler Festivals und Konzerte, wie der in der Wigmore Hall (1998), folgten. Kürzlich erschien die erste Trio-CD bei VMS, die von der Fachpresse sehr gute Kritiken erhielt und für den Amadeus Classic Award 2005 nominiert wurde.
Als Mitglied des Ensemble Plus spielte er u.a. bei den Bregenzer Festspielen und der Styriarte Graz und nahm eine Reihe CDs mit zeitgenössischer Musik auf. Seine mit diesem Ensemble eingespielte Solo-CD erschien bei Amphion Records und beinhaltet Werke französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Seit 1998 ist er als Professor für Flöte und Kammermusik am Vorarlberger Landeskonservatorium tätig. Meisterkurse in den USA, Frankreich, Spanien und Österreich runden seine pädagogische Tätigkeit ab.
Dorothea Seel
Dorothea Seel absolvierte ihr Konzertfachstudium mit Auszeichnung am Mozarteum Salzburg bei Irena Grafenauer und ein Aufbaustudium Alte Musik an der Staatl. Hochschule für Musik in Trossingen bei Linde Brunmayr.
Ab 1997 war sie regelmäßig Soloflötistin bei The English Concert, The Orchestra of the Age of Enlightenment, The New London Consort, Hanover Band, London Baroque und London Classical Players unter Dirigenten wie Simon Rattle, Roger Norrington, Trevor Pinnock, Charles Mackerras u. a.
Seit 2007 ist sie als Soloflötistin bei Orchestern wie die Neue Münchner Hofkapelle, Das Neue Orchester Köln, Ludwigsburger Festspielorchester und dem Münchner Kammerorchester als Spezialistin für Originalflöten gefragt.
Tourneen führten sie als Solistin in das New Yorker Lincoln Center, Japan, Neuseeland, Mexico und Europa.
Von 2001 bis zur seiner Auflösung 2006 spielte sie bei Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel.
Rudolf Tutz
Rudolf Tutz wurde 1940 in Innsbruck geboren. Bei seinem Vater, einem Instrumentenbauer, geht er in die Lehre, macht die Meisterprüfung und verbringt weitere Ausbildungszeiten in Hamburg bei einem mit dem Vater befreundeten Instrumentenbauer. Nach dem Tod des Vaters 1963 übernimmt Rudolf Tutz die Innsbrucker Werkstatt und baut diese aus - nicht nur Blechblasinstrumente, sondern auch Holzblasinstrumente interessieren ihn immer mehr und durch die Begegnung mit dem Klarinettisten Jann Engel (Musiker der Engel-Familie) und Barthold Kuijken wird seine Begeisterung für den historischen Instrumentenbau entfacht. In den Folgejahren intensiviert Rudolf Tutz diese Arbeit, er forscht und experimentiert. Mittlerweile spielen namhafte Interpreten seine Instrumente, zu denen Oboen, Klarinetten und Traversflöten zählen.
Jeanne Mikitka, Klavier
In Österreich lebende Pianistin ukrainischer Herkunft. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie. Besuch der Spezialmusikschule des Lemberger Konservatorium, anschließend Konzertfachstudium bei Prof. Maria Krych. Abschluss des Studiums mit Auszeichnung. Danach Konzertfachstudium an der Kunstuniversität Graz (A) bei Prof. Alexandr Satz. Abschluss mit Magisterium (2002).
Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: 1990 Kiew, Lyssenko-Wettbewerb 1992, Bach-Wettbewerb, Leipzig 1996, Bösendorfer Stipendiatin. Bereits während des Studiums Korrepetitorin an der Kunstunivesität Graz bei Mathias Maurer (Viola), Thomas Zehetmair (Violine), Tibor Varga (Violine), Silvia Marcovici (Violine).
Seit 2001 Klavierpädagogin am Konservatorium in Feldkirch (Vorarlberg,A) und Klavierbegleiterin an der Kunstuniversität Graz (A) bei Prof. Boris Kuschnir (Violine). Radio-und Fernsehaufnahmen, mehrere eingespielte CDs, u.a." Mirror for two" und Cellosonatenvon J. Brahms F-dur und S. Rachmaninov g-moll mit dem Cellisten Friedrich Kleinhapl. Neuerscheinung 2006-J.S.Bach -3 Konzerte für Klavier und Orchester mit dem Kammerorchester "Academia" Lemberg. Stimmungsvolle Klaviermusik erscheint im Album „Mit Engeln im Herzen" im Jahr 2007. Rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland, Auftritte als Solistin wie auch in verschiedenen Kammermusikbesetzungen und als Partnerin von SängerInnen bisher u.a. in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Russland, Polen, Ukraine, Ungarn, Slowenien.....
Anna Adamik, Klavier
Anna Adamik wurde in Budapest geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von sechs Jahren. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt" Budapest und an der Musikuniversität Wien bei Paul Badura - Skoda, wo sie als Stipendiatin des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung ihr Konzertexamen ablegte. Ein Aufbaustudium für Klavier, Liedgestaltung und Klavier-Kammermusik führte sie an die Staatliche Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau.
Seit 1997 ist sie Dozentin am Vorarlberger Landeskonservatorium für Klavier und Solokorrepetition und lebt mit ihren beiden Töchtern in Feldkirch. In den vergangenen Jahren Auftritte mit dem Vorarlberger Sinfonieorchester, dem Jugendorchester Dornbirn, dem Ensemble Plus und bei Produktionen des Vorarlberger Landestheaters.
Es erschienen bis heute drei CD - Einspielungen: Eine mit Klavierwerken von Johann Sebastian Bach bei „ambitus", eine weitere mit Werken von Franz Schubert für Flöte und Klavier sowie „SERESTA - Music from South America" bei ANTES, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim ORF, SWR und beim Budapester Rundfunk. Intensive Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Ländern Europas. In den letzten Jahren vermehrt Uraufführungen (u.a. von Wolfgang Lindner, Michael Neunteufel und Liduino Pitombeira).

